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ich mir sogleich in der nächsten Stadt wieder einen Rock >kaufte." !
„Ein sauberes Mährlein!" sagte der Wirth, und schob jlachend seine Nachtmütze von einem Ohre zum andern. ^„Mir will's nicht in den Kopf, und der Herr Amtmann,zu dem die Reise morgen früh geht, wird sich wohl auchkeinen blauen Dunst vormachcn lassen."
„Ich hoffe, einen billigen Richter zu finden;" cntgeg-nete der Fremdling mit Sanftmuth. '
3.
D o m ü t h i g u n g.
„Rose!" rief der Wirth seiner Tochter zu: „Ist derStall, den wir gewöhnlich zum Gewahrsam solcher Land-läufer brauchen, in gehöriger Ordnung?"
„Lieber Vater!" sagte das Mädchen: „Denkt doch heutenicht an den häßlichen Stall! Der ist keine Wohnung fürMenschen, am wenigsten für diese, die gar nicht verdächtigaussehen, und denen wohl zu glauben ist, daß sie das er-zählte Unglück gehabt haben. Ihr könnt ihnen ja für dieseNacht das Kämmerchen oben ctnräumen. Sic werdenwie andere Reisende dafür bezahlen; und wären sie's nichtim Stande, so gebt's ihnen um Gottes willen!"
„Ich bezahle gern;" fiel der Fremdling ein. „Sollteder Herr Wirth aber besorgen, daß wir entwischen möch-ten, so kann eine Wache vor die Thür gestellt werden."
„Nu, meinetwegen!" rief der Wirth. „Ich will Gnadefür Recht ergehen lassen. Ocffuet uns nun aber auch eurenRaritätskasten, und du, Junge, sing' und leirc dazu!"
„Verzeiht, wir sind müde und sehnen uns nach Ruhe;"
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