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Abwesenheit geliefert habe. „Sprich, wir hätten dir ge-holfen!" sagten die Brüder, und Therse mußte sich nunzum Heimgänge mit ihnen entschließen.
In der Nähe des Ortes, wo die Hippe abgegeben wer-den mußte, riß sie Jakob plötzlich der Schwester aus derHand. Therese schrie und bat, sie nicht unglücklich zumachen; aber die Verruchten lachten sie aus, entsprangenmit ihrer Beute, und das schwer belastete Mädchen warnicht im Stande, die flüchtigen Renner einzuholen.
Sie wußten die Stelle genau, wohin die Hippe gehörte.Da blieben sie stehen und gaben das ihnen von der Schwe-ster entdeckte Zeichen. Der Arm erschien; Jakob, derihn in gebückter, zielender Stellung erwartete, versetzte ihmsogleich einen wüthcnde» Hieb; der Arm zog sich verwun-det zurück, und die Böscwichter jubelten laut. Aber mitDonnerkrachen sprang die Erde weit auf und verschlang sie.
Therese, die mit Entsetzen das furchtbare Ereignißsah, warf schnell alles Holz von sich, lief herbei, stürzteauf der Stelle, wo die Brüder versanken, auf die Knieund rief flehend bald gen Himmel, bald in die Erde hin-ein, ihr die Verunglückten wieder zu geben. Ihre Gebetewurden nicht erhört. Da sagte sie mit erschöpfter, leiserStimme: „Meine letzte Stunde hat geschlagen! Die Mut-ter tvvtet mich, ob ich gleich schuldlos bin. Ach, dasstumpfe Messer, das sie mir selbst aufzwang, hat alles Un-glück gestiftet!"
Sie steckte cs in die Erde, um der Mutter den Ort be-zeichnen zu können, wo ihre Söhne verschwunden waren.
„Gott ihre Seele befehlend, eilte sie heim, und sagteschluchzend: „Mutter, ein großes Unglück! Die Erde hat