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noch nicht zu Stande. Er mußte da und dort warten,und rumpelte deßhalb, als cs schon halb sechs schlug, erstmit der fünften Ladung zum Thor hinaus.
Hier kam ihm im schnellsten Trabe ein leichter Reise-wagen entgegen. Philippine saß darin. Durch mancherleiZufälle unter Weges aufgehalten, befürchtete sie, zu späteinzutreffen. Darum fuhr sie stracks vor das BachischeHauS und flog die Treppe hinauf ins Zimmer des Jun-kers. Er war allein, saß in voller Kleidung auf demKanapee und stieß bei ihrem Anblick einen lauten Schreiaus. —°
„Fritz," sagte sie, „wir haben mit überflüssigen Wortenkeine Zeit zu verlieren. Wählen Sie augenblicklich zwi-schen Mamsell Falkner und mir!" —
Ach Gott, seufzte er, wenn ich doch Sie, liebes Fräu-lein, heirathen dürfte!
„Wünschen Sie das in Ernst," antwortete sie, „so las-sen Sie sich auf der Stelle von mir entführen. MeinWage» steht vor der Thür, und in zwei Stunden ffindwir über der Gränze, wo Sie von Ihrem Vormundenichts mehr zu befürchten haben." —
Er lächelte unentschlossen. Sie warf ihm seinen Man-tel um, drängte ihn scherzend aus dem Zimmer, verschloßdie Thür, zog ihn die Treppe hinab und schob ihn in denWagen, der nun eilig wieder durch's Thor und zurücknach Kranichfeld rollte. Diese Entführung erregte keinAufsehen; denn cs war völlig Nacht und man hatte denganzen Tag so viel Wagengerumpel gehört, daß man garnicht mehr daraus achtete.
Eine Stunde später fuhr Falkners Carroffe vor dasBachische Haus. Man wartete fünf bis zehn Minutengeduldig auf den Bräutigam, und Hans Görge, der Kut-