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scher, hätte vielleicht, weil er von sehr ruhigem Naturellwar, noch eben so viel Stunden ohne Bewegung auf demBocke gelauert; aber die Damen im Kasten befahlen ihm,herabzustcigen und den jungen Herrn aus dem Hause zuholen. Hans Gorge gehorchte, tappte und klopfte laugean allen Zimmern herum, und kam endlich mit der Nach-richt zurück, daß der Vogel schon ausgeflogeu ftp. Dasnahm die Damen sehr Wunder und sic machten allerleiGlossen darüber. Indessen kamen einige Nachbarn herbeiund erzählten: sie hätten vor einer Stunde einen Wagenankommcn und bald darauf wieder absahren hören. HansGorge ward ganz irre. „Sollte ich denn etwa den jun-gen Herrn schon aufgeladcn haben?" sprach er und kratztesich hinter den Ohren: „Ich habe den ganzen geschlagenenTag so viele Menschen zusammcngekarrt, daß ich sie selbstnicht alle mehr weiß." — Die fröstelnden Damen, welchesich nach Kaffee sehnten, bestärkten ihn in seinem Zweifelund riefen: „Ganz gewiß ist der Herr von Bach schonam gehörigen Orte! Fahr' Er nur zu, daß wir auch da-hin kommen!"
Als sie mit steifen Knicksen in das volkreiche und präch-tig erleuchtete Gesellschaftszimmer traten, kam ihnen derHerr Hofcommissär in seinem Staatsklcide mit den Duka-tenknöpfen entgegen. „Nun, wo haben Sie denn meinenkünftigen Herr» Eidam?" rief er aus. Die Damen ant-worteten, so gut sie konnten. Es entstand eine allgemeineBestürzung. Der Kutscher ward herauf gerufen und ver-hört. Er konnte kein helleres Licht aufstecken. Doch mel-dete er, um nur etwas zu sagen, daß ihm bei der vor-letzten Fahrt unter dem Thore in Tannenbühl eine fremdeCarrcte begegnet ftp.
Wie ein schneidendes Messer fuhr diese Nachricht dem