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7 (1847) Neue Talismane. Vacuna. Der graue König : mit sechs Stahlstichen
Entstehung
Seite
176
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freilich nur fünfzig Mann Hanstruppcn eines kleinen Für-sten commandirt und war schon seit geraumer Zeitweil die Unterhaltung dieses Heeres seinem gnädigstenHerrn zu schwer fiel) in Ruhestand gesetzt worden.

Da Philippine den alten, weibischen Mann, wenigstenssein Dach, vor der Hand nicht wohl entbehren konnte undsich auf die Beerbung des reichen und kinderlosen Hage-stolzes Rechnung machte, so mußte fic sich in Acht nehmen,ihn zu erzürnen. Sic versprach ihm also, seine Schülerinzu werden, und er war nun völlig mit ihr ausgcsöhnt.

Die Haltung ihres Versprechens ward ihr in der Folgenicht schwer. Sein Geiz erlaubte seiner Kunst nie, sichin ihrem vollen Lichte zu zeigen. Es ward daher in derKüche wenig gearbeitet, und er selbst kochte viel zu gern,als daß er fich dieses angenehme Geschäft hätte nehmenlassen sollen. Es war ihm aber lieb, wenn seine Nichtebei ihm am Herde stand und seine Kunstfertigkeit bewun-derte. Diese Schmeichelei machte sie ihm bisweilen, under ließ sie dagegen ganz nach ihrem Sinne leben-

Vierzehntes Kapitel.

Herr Veilchen fertiget in grvßcr Herzensangst einen kexrier ab.

Sie war etwa acht Tage in Kranichfeld, als sie Briefeaus Tanncnbühl erhielt. Herr Veilchen überraschte sie Initeiner scherzhaften, poetischen Epistel, und Fritz sandte ihreinen Bogen voll Liebcsflaimnen, die er aus einem allezeitfertigen Briefsteller oder sonst einem alten Tröster entlehnthaben mochte; denn man bemerkte in seiner Schreibart,die von vorn her sehr schwülstig war, eine auffallendeWetterscheide, als er weiterhin auf Thatsachen überging,