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Verdruß: „Ich frage, ob Sie nicht das Fräulein delicatHuden?"
O ja; ich muß gestehen. Aber mein Vormund —
„Das ist freilich ein ungenießbares Stück!" fiel Martinlachend ein: „Doch Sic haben zum Glück nicht nöthig,sich die Zähne daran stumpf zu beißen. In fünf oderfcchs Monate» sind Sie der Vormundschaft los und ledigund könnten sich, wenn Sie sonst wollten, schon jetzt fürmündig erklären lassen. Es kommt alles darauf an, obIhnen ein Bißchen warm um's Herz ward, wenn <Äe demschönen Fräulein in die dunkelbraunen Augen sahen."
Fritz rieb mit der rechten Hand seine Weste in der Ge-gend des Herzens und machte dabei ein seltsames Gesicht,als ob ihm der Mund voll Wasser liefe.
„Wie stchtö?" fragte der Wirth: „Was wirkten die Au-gen des Fräuleins?"
Hihi, Herr Martin! kicherte Fritz: Ich weiß gar nicht,was Sie heute mit mir Vorhaben. Das Fräulein —
„Nun? Immer mit der Sprache heraus!"
Das Fräulein hat ein Paar Augen, die ich gar nichtansehen kann.
„Wie so?"
Ja, ich weiß selbst nicht, wie das zugcht. Ich thateinen einzigen herzhaften Blick'hinein, und da war mir'sgerade so, als ob ich in die Sonne sähe, oder vielmehrals ob's blitzte. Und da hier — wo ich die Hand habe —
„Was gab's denn da?"
Da pocht' es, da hämmert' es: ich wußte selbst nicht,ob mir's wohl oder weh that.
„Schnurrig! Hat's sonst niemals bei Ihnen so gehäm-mert ?"
In meinem Leben nicht.