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„Jch wirthschaste nun zwanzig Jahre," fing Jener an,„und habe manch fremdes Mnttcrkind unter meinem Dachebeherbergt; aber, so wahr ich Martin heiße! eine so lie-benswürdige Person, wie das Fräulein von Elbau, kehrtenoch nie bei mir ein. Potz Wetter, das ist ein Kern-mädchen! Die sicht ans andern Augen, als das läppischeZieräffchcn, die Mamsell Falkner! — Schön wie ein Engel,voll Verstand wie ein Engel und bei dem allen so höflichund bescheiden! O, sic ist ein Wunder ihres Geschlechts! —Ja, war' ich der Herr von Bach, der junge, der ange-nehme, der reiche Herr von Bach, so sollte man mich dochaus der ersten der besten Kanone dem Tod in den Nachenschießen, wenn ich mir einen solchen Leckerbissen entgehenließe!" —
Fritz lächelte, von diesen Schmeicheleien gekitzelt, undverarbeitete mit ruhiger Behaglichkeit ein Stück Kuchen.
„Man sollte mir nur kommen," fuhr der Wirth fort,„sollte mich mit jenem Jüngferchcn Naseweis, das so ge-wiß, als ich lebe, eine recht böse Sieben werden wird,in's Ehejoch spannen wollen! — Gehorsamer Diener!würd' ich sagen: Laßt mich damit ungchuldct! Ich frageden Henker nach euern armseligen paar tausend Thalern!Hab' ich nicht selbst Batzen genug? — Und bin ich nichtein freier, deutscher Edelmann? — Blitz und Hagel! werdarf mir's wehren, wenn ich meinem Stande gemäß hci-rathcn will? — Sehen Sie, so würd' ich sagen! Undwas sagen denn Sic, Herr von Bach?" —
Der Junker schmunzelte, schien auf eine Antwort zusinnen, schnabelte indessen fort und sprach nach einer stillenPause bedächtig: Ihr Kuchen ist sehr delicat. —
„Ei, von dem ist nicht die Rede!" rief der Wirth mit