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7 (1847) Neue Talismane. Vacuna. Der graue König : mit sechs Stahlstichen
Entstehung
Seite
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ker Fritz (wie wir den Herrn von Bach der Kürze wegenin der Folge nennen wollen) und dem zierliche» Raths-schrciber. Jener saß steif wie eine Kerze, wagte kaum vorblöder Bescheidenheit einen Blick auf das Fräulein, be-lächelte jedes Gespräch, und gab nur bisweilen, wenn ereiner unmittelbar an ihn gerichteten Frage nicht auswei-chen konnte, ein leises, schüchternes Ja mit einer tiefenKopfncigung von sich. Der Rathsschreibcr führte dagegendas große Wort, und bestrebte sich aus allen Kräften, dasFräulein zu unterhalten. Er hob mit Süßigkeiten undSchmeicheleien an, lenkte aber sogleich wieder ein, als eraus rer ersten kaltstnnigen Antwort wahrnahm, daß ereinen falschen Weg eingcschlagen hatte. Nun ward erwitzig, prangte mit seiner Belesenheit im Fache der schö-nen Wissenschaften, und brachte poetische Gesundheiten aus.Allein er bemerkte bald, daß er auch in diesem Felde kei-nen Beifall erjagte, und versuchte hierauf eine Streifereiin das Gebiet der Geschichte. Darin war er freilich keinHeld; aber er hatte kurz zuvor die mahlerische Beschrei-bung des siebenjährigen Krieges von Archenholz gelesen,und sein Gcdächtniß war kein untreues Sieb: es gelangihm also nicht übel, von Friedrich dem Großen und dessenFeldzügen so zu sprechen, daß man allenfalls bei einemGlase Wein damit zufrieden sepn könnte. Philippinc hörteihn mit Aufmerksamkeit an, und es begann zwischen bei-den ein zwangloses und freundliches Gespräch. Sie ge-stand sich selbst, daß der Rathsschreibcr ein leidlicher Mannsey, mit dem sich ein verständiges Wort rede» lasse.

Als sie in ihr Zimmer zurückgegangen war, zog ihnder Wirth bei Seite und flüsterte ihm in's Ohr:Hab'ich's nicht gesagt? Ein allerliebstes Dämchen! Könn-ten wir sie doch in Tannen bühl behalten und dem Herrn