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geschieht manches unter der Sonne, woran kein Prophetgedacht hat. Wenn denn so, zum Erempcl, das gnädigeFräulein —
„Spricht Er von mir?"
Halten Sie mir's zu Gnaden! Ich wollte sagen, wennvielleicht der Junker das unerwartete Glück hätte, demgnädigen Fräulein nicht zu mißfallen, und so —
„Wie gerät!) Er auf diese wunderlichen Gedanken?"
Ganz aus dem Stegreif. Ein guter Geist blies siemir ein.
„Bild' Er sie nicht weiter ans! Ich liebe dergleichenEinfälle nicht, und wir sind auch nicht so bekannt undvertraut, daß Er mir eben alles, was Ihm durch denSinn fährt, nüttheilen müßte."
Verzeihen Sie! Es war nicht übel gemeint.
„Das mag sepn; aber ich hasse solches Geschwätz undwill kein Wort dieser Art weiter hören." —
Der Wirth legte die Hand auf den Mund und trat ab.
fünftes Kapitel.
Die WirthStafel.
Egmont und die Geschichte des dreißigjährigen Kriegeswaren gelesen und wieder gelesen; die Bibliothek des Kü-sters gewährte nichts von gleichem Gehalt; die Kammerfraukam noch nicht an, und Philippine hatte lange Weile, dieihr am dritten Tage ihres Aufenthalts in Tannenbühl solästig ward, daß sie den Versuch machte, an der Wirths-tafel Zeitkürzung zu finden.
Außer einigen andern unbedeutenden Personen, die unsnichts angchen, bestand die Tischgesellschaft aus dem Jun-