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gefallen, meinen öffentlichen Tisch durch Ihre Gegenwartzu verherrlichen.
„Ich bin lieber in meinem Zimmer."
Herr Veilchen würde Sic gewiß auf die angenehmsteWeise unterhalten.
„Das wäre möglich."
Es scheint Ihnen aber vielleicht unanständig, in derGaststube zu speisen?
„O nein!"
Sie dürsten sich auch darüber in der That kein Beden-ken machen. Ich habe schon mehrere Damen von Standeda bewirthct.
„Warum nicht? Ich aß selbst sehr oft an Wirthstafeln."
Erzeigen Sie also doch auch der meinigcn die Gnade!
„Vielleicht; wenn mir ein Mal die Zeit hier oben zulang werden sollte."
Sie finden eine ausgesuchte Gesellschaft. Auch derjunge Herr von Bach kommt von morgen an zu mir indie Kost.
„So?"
Eine gute ehrliche Haut und gar nicht übel gebildet,wie Sie gesehen haben. Wer weiß, was sich fügen könnte.
„Ich versteh' Ihn nicht."
Ei nun, ich wollte nur sagen, daß mich der arme Jun-ker dauert. Er soll ein schnippisches Mävchen hcirathcn,das einen Andern liebt; und er ist denn doch auch einEdelmann, dem überhaupt eine bessere, standcsmäßigcrePartie zu gönnen wäre. Meinen Sie nicht auch?
„Ich habe nichts in der Welt dagegen; denn ich kennediese deute nicht."
Wohl wahr; doch, was noch nicht ist, kann werden.Berge kommen nicht zusammen, aber Menschen; und es