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„Das Feld meiner Geschäfte möchte jedoch immerhin,dafer» es möglich wäre, noch zehn Mal öder und steinich-ter sepn: ich würde es dennoch ohne Murre» und sogarmit Vergnügen bauen, wenn ich nur in andern Rücksich-ten mit meiner Lage zufrieden sepn könnte. Ein alterWeltweiser sagt: die Götter verkaufen uns das Glück ge-gen Arbeit; doch zu seiner Zeit gab cs wahrscheinlichnoch keine Accessistcn und überzählige Secretäre: dennsonst würde wohl der Ehrenmann seinen Satz nicht sounbedingt ausgestellt haben. Ich arbeite redlich und mitrastlosem Diensteifer: aber die hohen Kammergötter (de-nen es freilich an Ambrosia und Nektar nicht mangelt)machen dcßhalb doch keine Anstalt, mir dafür Glück zuverkaufen. Sie handeln bloß mit der Flitterwaare derHoffnung. Diese preise» sie Jedem, der über Hungerklagt, als einen wohlthätigen Schmachtriemen an. Alleinwie menschenfeindlich müßte man sepn, um sich der Artvon Hoffnung, welche sie empfehlen, niit Behagen zuüberlassen! Sie beruhet doch bloß darauf, daß der Todvor mir her Platz machen und meine alten ehrlichen Vor-dermänner wie reife Saaten abmähcn soll. — Mcpnet-wegen mögen die wackern Greise noch lange leben! Du,mein theurer Bruder, hast mich gegen Mangel und Nothgeschützt; aber viele meiner Mitgcuossen, oder, bestimmterzu reden, Mitarbeiter — denn wir genießen ja nichts!— befinden sich in einem so hülfloscn Zustande, daß beiihnen der Trieb der Selbsterhaltung in Menschenfeindschastausarten muß."
„Doch was nützen diese Klagen? Ich habe sogar, daich dicß alles voraus wußte, keine Befugniß dazu. Aberdarüber tobt gerechter Unmuth in mir, daß man oft, ohneGrund und Verschulden, von hoffärtigen und aufgeblähten