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Jch will die Gold- und Silberlust,
Die du a» deines tauben GötzenAltäre blind vergeudet hast,
Im Nu dir hundertfach ersehen. —
Dvch wie? Du schweigst? Kein Wörtchen Dank? —
Mein Antrag war doch gar nicht bitter! —
Ich merke wohl, mein junger Ritter,
Dein Herz ist noch gefährlich krank!
Verzage nicht, es soll gesunden!
Auf! folge mir z» deiner Abgöttin,
Und heilt ihr Balfamkuß nicht deine Herzenswunden,
So schilt mich eine Lügnerin! —
Sie schwand im Hui, wie Blitze flammen,
In einen kleinen Hund zusammen,
Der mit dem weichsten Scidenhaar,
Halb rosenroth, halb weih, bekleidet war:
Denn Feen lasten sich, indem sie Farben wählen,
Bon der Natur nicht gern besehlen.
Bernd hört' und sah bestürzt, doch froh, dieß alles an.
Er ahnete von weitem ihren Plan,
Und hatte Lust zn man-her Zweifelsgloffe;
Allein er schwieg, das Hündchen sprang voran,
Und führt' ihn zu Blandinrns Schlosse.
Wie ein alter Bekannter lief es keck durch das offneThor in den Hof und setzte Menschen und Vieh in Er-staunen. Bernhards armseliger Anzug hatte die Ketten-hunde (welche den Mann nach seinem Kleide zu behandelnpflegen) ausrührisch gemacht, und wüthend stürzten sie aufihn los; aber kaum bemerkte» sie seinen rosenfarbenenVorläufer, so wedelten sie friedlich mit den Schwänzenund begrüßten die Ankömmlinge mit einem freudigen Ge-heul. Knechte und Mägde warfen Eimer und Besen ausden Händen und umringten das bunte Hündchen, daseinen Solotanz auf zwei Beinen begann. Alle Zuschauer,