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wurfs mit hochgespitzten Ohren und hatte die Augen nachdem Platze des Friedenscongresses gerichtet. Es bewegtesich auch dann noch nicht von der Stelle, als seine unge-nügsamen Feinde, durch des Ritters Weigerung aufge-bracht, schon wieder nach Feldsteinen griffen. Bernhardwar in der unangenehmsten Verlegenheit. Er sah, umseinen Schützling zu retten und sich selbst vor einem un-gleichen Kampfe mit sechs oder sieben handfesten Männernzu sichern, keinen andern Ausweg, als ihnen deti Beutelvor die Füße zu werfen- Indem er dieß that, schlüpftedas Kaninchen in eine Berghöhle. Er konnte sich desWunsches nicht enthalten, daß es eher so klug gewesensepn möchte.
Als er sich hierauf in der nächsten Stadt von einigenKleinoden, die ihm besonders werth waren, getrennt undsie in baarcs Geld umgesctzt hatte, ging er eilend überdie vaterländische Gränze und schwor, seinen Stand undNamen verläugnend, zu der Fahne einer fremden Macht,die eben Krieg führte.
Seines Lebens müde, warf er sich tollkühn ins Waffen-getümmel; doch überall floh ihn der Tod. Er bemühtesich, Blandinen zu vergessen; aber ihr Bild wich nicht ausseinem Herzen. Der Kampf mit den Feinden erleichterteihm zwei Jahre lang den Kampf mit sich selbst; allein csward Friede, und er hatte nun keine andere Beschäftigung,als an die Geliebte zu denken. Diese Scelenspannunghielt er nicht lange aus. Ein mächtiges Heimweh ergriffihn. Er forderte seinen Abschied, und begab sich ärmer,als er gekommen war, auf den Rückweg.
Im Hause des geheimen Raths hatte seine plötzlicheFlucht aus der Hauptstadt einen doppelten, aber ganz un-gleichen Eindruck gemacht. Der Baron frohlockte; Blan-