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ten! Ich kann mich nicht aufhalte»; ich muß nach Hofe.Aber vorher will ich Euretwegen einen andern Gang thun;denn — Ein Wort für tausend! — ich leide durchaus län-ger kein Bcttclvolk in meinem Hause." —
Herr Hof-Intendant, sagte der Arme, Sie verfahrensehr hart mit mir! Haben Sie denn die vorigen Zeitenganz vergessen? Unsere Aeltern waren Nachbarn und anStand und Armuth sich gleich. Wir gingen mit einanderin die Schule und thciltcu manche Freude und manchenBissen Brvd. Ach, wie hat sich das alles geändert! Ichmußte die Muskete tragen; Sie aber blieben wegen Ih-rer kleinen Statur verschont, wurden Bedienter, Schrei-ber, heiratheten eine reiche Wittwe und schwangen sichoder — krochen zu einer Stelle empor, die Ihnen jährlichgegen zweitausend Thalcr einträgt.
„Nun? Was soll das alles sagen?" fiel der Intendantmit Heftigkeit ein.
Das soll es sagen, antwortete der Soldat mit festerund erschütternder Stimme, daß Sie ein übcrmüthiger,menschenfeindlicher Mann sind! Ein aufgedunsener Glücks-pilz, der sich seiner niedern Herkunft nicht mehr erinnncrtund sich vor seinem eigenen Gewissen nicht schämet, einenblutarmen Mann zu drücken, der ehemals sein Spielgescllwar, und zu eben derselben Zeit für den Fürsten und dasVaterland stritt, als der gegenwärtige Herr Hof-Intendanteinem Kammcrjunkcr die Schuhe putzte! — Pfui! michreuet jedes demüthige Wort, das ich vor den tauben Oh-ren eines solchen Menschen verlor! Hier, mein Herr, sinddie elenden zwei Thaler, um die Sie mich so unbarmher-zig gequält haben! Ich bin Ihnen nun keinen Heller mehrschuldig und suche mir sogleich ein anderes Quartier; den»