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zer Regenbogen krümmt sich aus Gewittern zusammen überdiese hülslvsc Erde.
-Siehe! eö tritt eine Gestalt unter den schwarzen
Bogen, es schreitet über die IuniuS - Blumen ungchört einunermeßliches Skelet und geht zu meinem Berge heran —es verschlingt Sonnen, erquetscht Erden, tritt einen Mondaus und ragt hoch hinein in das Nichts — das hohe weißeGebein durchschncidct die Nacht, hält zwei Menschen anden Händen, blickt mich an und sagt: „Ich bin der Tod —„ich habe an jeder Hand einen Freund von dir, aber sie sind„unkenntlich."
Mein Mund lag ans die Erde gestürzt, mein Herzschwamm im Gifte des Todes — aber ich hörte noch ster-bend ihn reden.
„Ich tödte dich jetzt auch, du hast meinen Namen oft„genennet und ich habe dich gehört — ich habe schon eine„Ewigkeit zerbröckelt und greife in alle Welten hinein und„erdrücke; ich steige aus den Sonnen in euren dumpfen,„finstern Winkel nieder, wo der Menschen-Salpeter anschicßet,„und streich' ihn ab.... Lebst du noch, Sterblicher?" ....
Da zerging mein verblutetes Herz in eine Thräneüber die Qualen des Menschen — ich richtete mich gebrochenauf und schauete nicht auf dieses Skelet und auf das, wases führte — ich blickte aus zu dem Sirius und rief mit derletzten Angst: verhüllter Vater, lassest du mich vernichten?Sind diese auch vernichtet? Endigt das gequälte Leben ineine Zerschmetterung? Ach, konnten die Herzen, die zertrüm-mert werden, dich nur so kurz lieben?
Siehe! da entfiel droben dem nachtblauen Himmel einHeller Tropfe, so groß wie eine Thräne, und sank wachsend