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2 (1847) Die unsichtbare Loge : 2ter Theil
Entstehung
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zer Regenbogen krümmt sich aus Gewittern zusammen überdiese hülslvsc Erde.

-Siehe! tritt eine Gestalt unter den schwarzen

Bogen, es schreitet über die IuniuS - Blumen ungchört einunermeßliches Skelet und geht zu meinem Berge heranes verschlingt Sonnen, erquetscht Erden, tritt einen Mondaus und ragt hoch hinein in das Nichts das hohe weißeGebein durchschncidct die Nacht, hält zwei Menschen anden Händen, blickt mich an und sagt:Ich bin der Todich habe an jeder Hand einen Freund von dir, aber sie sindunkenntlich."

Mein Mund lag ans die Erde gestürzt, mein Herzschwamm im Gifte des Todes aber ich hörte noch ster-bend ihn reden.

Ich tödte dich jetzt auch, du hast meinen Namen oftgenennet und ich habe dich gehört ich habe schon eineEwigkeit zerbröckelt und greife in alle Welten hinein underdrücke; ich steige aus den Sonnen in euren dumpfen,finstern Winkel nieder, wo der Menschen-Salpeter anschicßet,und streich' ihn ab.... Lebst du noch, Sterblicher?" ....

Da zerging mein verblutetes Herz in eine Thräneüber die Qualen des Menschen ich richtete mich gebrochenauf und schauete nicht auf dieses Skelet und auf das, wases führte ich blickte aus zu dem Sirius und rief mit derletzten Angst: verhüllter Vater, lassest du mich vernichten?Sind diese auch vernichtet? Endigt das gequälte Leben ineine Zerschmetterung? Ach, konnten die Herzen, die zertrüm-mert werden, dich nur so kurz lieben?

Siehe! da entfiel droben dem nachtblauen Himmel einHeller Tropfe, so groß wie eine Thräne, und sank wachsend