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2 (1847) Die unsichtbare Loge : 2ter Theil
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löge und Rotunda, die sämmtlichen Nester aber auf den an-dern Bäumen für die Wirthschaftgcbäude seines Fokalncstcs.. . . O ihr guten Menschen! warum ist cs möglich, daßwir uns unter einander auch nur eine halbe Stunde krän-ken? Ach, in dieser gefährlichen Dezember-Nacht diesesLebens, mitten in diesem Chaos unbekannter Wesen, welchedie Höhe oder Tiefe von uns entfernt, in dieser vcrhülletenWelt, in diesen bebenden Abenden, die sich um unser zerstäu-bendes Erdchcn legen, wie ist es da möglich, daß der ver-lassene Mensch nicht die einzige warme Brnst umschlinge, inder ein Herz liegt wie seines und zu der er sagen kann:mein Bruder, du bist wie ich und leidest wie ich und wirkönnen uns lieben." Unbegreiflicher Mensch! du sammelstlieber Dolche auf und treibest sie, mitten in deiner Mitter-nacht, in die ähnliche Brust, womit der gute Himmel deinewärmen und beschirmen wollte! . . . Ach, ich schaue überdie beschatteten Dlumengründe hin und sage mir, daß hiersechstausend Jahre mit ihren schönen hohen Menschen vor-über gezogen sind, die keiner von uns an seinen Busendrücken konnte daß noch viele Jahrtausende über dieseStätte gehen und darüber himmlische, vielleicht betrübteMenschen führen werden, die uns nie begegnen, sondern höch-stens unfern Urnen, und die wir so gern lieben würdenund daß blvs ein Paar arme Jahrzehcnde uns einige flie-hende Gestalten vorführcn, die ihr Auge auf uns wendenund in denen daö vcrschwisterte Herz für uns ist, nach demwir uns sehnen. Umfasset diese eilenden Gestalten; aberblos aus euren Thränen werdet ihr wissen, daß ihr seid gc-liebet worden. . . .

Und eben dieses, daß die Hand eines Menschen über