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2 (1847) Die unsichtbare Loge : 2ter Theil
Entstehung
Seite
311
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und in diesem die Ruhe erwarten, die ich im alten nichtfand?-Ein buschiger Felsen, der sich über einen Stein-

bruch bückt, hält mich hier mit meiner Schreibtafel, in derich dieses Buch zu Ende führen will, in der Nacht des Ju-niuö empor, den die Maler, wie den Tod, mit einer Sense

malen.-ES ist über 11 Uhr; auf dem crloschnen

blauen Himmels-Ozean über mir glimmt nur hier und daein zitterndes Pünktchen der Arkturuö wirft aus Westenseine kleinen Blitze auf seine Erden und auf meine dergroße Bär blinkt aus Norden, und die Andromeda aus Osten der breite Mond liegt unter der Erde neben dem Mit-tage der neuen Welt aber die eingcsunkne Abendröthe(dieser bunte Sonncn-Schattc) beugt den Tagschimmcr derneuen Welt gemildert in die alte herein und wirft ihn überzehn überlaubte Dörfer um mich und über den schwarzenallein fortrcdenden Strom, diese lange Wasseruhr der Zeit,

die damit ein Jahrtausend ums andre misset.-

So jämmerlich ist der enge Mensch; wenn er ein Buchhinaus hat, so blickt er zu allen entlegnen Sonnen auf, obsie ihm nicht znschen; bescheidner wäre eS, er dächte, erwerde blos von Europa und dessen indischen Besitzungen be-merkt. -Ich wünsche nicht, daß mich hier ein Cherub,

ein Seraph oder nur ein Berggeist mit meiner Schreibtafelund meinen Narrheiten gewahr werde. Mich sehe lieber einMensch stehen und schreiben: der wird mild sepn und vonseinem eignen Herzen lernen, die Schwächen eines fremdentragen; der gebrechliche Mensch wird es fühlen und verge-ben, daß jeder daö Nest, worin er sitzt und quiekt und wel-ches das einzige ist, worüber er mit Schnabel und H. hinauS-sticht, für den FokuS des Universums hält, für eine Front-