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2 (1847) Die unsichtbare Loge : 2ter Theil
Entstehung
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ben habe: so gehen ich und die Leser aus einander. Aberich trete trauriger weg als sic. Ein Mensch, der den Wegzu einem weiten Ziel vollendet hat, wendet sich an diesemnm und sicht unbefriedigt und voll neuer Wünsche über diezurücklaufcndc Straße hin, die seine schmalen Stunden weg-maß und die er, wie eine Medca, mit Gliedern des Lebensüberstreuctc. Eh' heute Nacht wurde, Hab' ich alle diePapicrspänc, die von diesem Buche sielen, cingesargt, abernicht, wie andre Schreiber, cingcäschert ich habe zugleichalle Briefe der Freunde, die mir keine neuen mehr schreibenkönnen, als Akten der in der Erden-Instanz geschlossenenProzesse inrotuliret und hingclegt. So etwas sollte derMensch stets dcponiren und alle Freudcnblumen aufkleben,trotz ihrer Vertrocknung, in einem Kräutcrbuche; nicht ein-mal seine alten Fracks, Pikeschen und Bratenröcke (die übri-gen Kleidcrstücke charaktcrisircn wenig) sollte er verschenkenoder versteigern, sondern hinhenken sollt' er sie als Hülsenseiner auögekerntcn Stunden, als Puppengehäusc der ausge-flognen Freuden, als Gewandfall oder todte Hand, die derErinnerung heimsällt von den gestorbenen Jahren. . . .

-Sobald ich heute am Tage, der so lang war als

dieses Buch, mit dieser Leichcnbestattung fertig war: so gingich in die Nacht heraus, die so kurz ist wie die des Lebens. . . und hier steh' ich unter dem Himmel und fühl' wie-der wie allemal, daß jede überstiegne Treppe hienieden sichzur Staffel einer höhern verkürzt und daß jeder erkletterteThron zum Fußschemel eines neuen cinschrumpft. DieMenschen bewohnen und bewegen das große Tretrad desSchicksals und glauben darin, sie steigen, wenn sie gehen.. . . Warum will ich schon wieder ein neues Buch schreiben