dastehen und den Tvdtengräier oben auf dem Gottesacker dasGrab aushauen sah, und als ich das Leichenläuten seinet-wegen hörte und daran dachte, wie die Wittwe im stummenKirchthurm mit rinnenden Augen das Seil unten reiße: sofühlt' ich unser aller Nichts und schwur, ein so unbedeuten-des Leben zu verachten, zu verdienen und zu genießen. —
Wohl dir, lieber Wuz, daß ich — wenn ich nach Aucn-thal gehe und dein verrasctes Grab aussuche und mich dar-über kümmere, daß die in dein Grab beerdigte Puppe des Nacht-schmctterlings mit Flügeln daraus kriecht, daß dein Grab einLustlager bohrender Rcgenwürmer, rückender Schnecken, wir-belnder Ameisen und nagender Räupchen ist, indcß du tief unterallen diesen mit unverrücktcm Haupte auf deinen Hobelspänenliegst und keine liebkosende Sonne durch deine Bretter unddeine mit Leinwand zugeleimten Augen bricht — wohl dir,daß ich dann sagen kann: „als er noch das Leben hatte, ge-noß er's fröhlicher wie wir alle."
Es ist genug, meine Freunde — es ist 12 Uhr, derMonatzciger sprang aus einen neuen Tag und erinnerte unsan den doppelten Schlaf, an den Schlaf der kurzen undan den Schlaf der langen Nacht. . . .
Ausläuten oder Sieben Letzte Worte andie Leser der Lebensbeschreibung undder Idylle.
Am Listen Junius oder längsten Tage.
^eute wird also meine kleine Rolle, wenigstens für denersten Austritt, aus; sobald ich die sieben Worte gar geschrie-