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2 (1847) Die unsichtbare Loge : 2ter Theil
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merkte er: als ein Kind ist man ein wahrer Narr; cs stachaber doch schon damals der Schriftstellertrieb hervor, nurfreilich noch in einer unreifen und lächerlichen Gestalt" undbelächelte zufrieden die fetzige. Und so ging's mit demFinkcnkloben ebenfalls: war nicht der fingerlange Finken-kloben, den er mit Bier bestrich und auf dem er die Fliegenan den Beinen fing, der Vorläufer des armlangen Finken-klobcn, hinter dem er im Spätherbst seine schönsten Stun-den zubrachte wie auf ihm die Finken ihre häßlichsten? DasVogelsteller: will durchaus ein in sich selber vergnügtes stillesDing von Seele haben.

Es ist leicht begreiflich, daß feine größte Krankcnlabungein alter Kalender war und die abscheulichen 12 Monatkupscrdesselben. In fedem Monat des Jahrs machte er sich, ohnevor einem Gallerie-Jnspcktor den Hut abzunehmen oder anein Bildcrkabinet zu klopfen, mehr malerische und artistischeLust als andre Deutsche, die abnehmcn und anklopfen. Erdurchwanderte nämlich die 11 Monat-Vignetten die desMonats, worin er wanderte, ließ er weg und phantasirtein die Holzschnitt-Auftritte alles hinein, was er und sienöthig hatten. ES mußte ihn freilich in gesunden undin kranken Tagen letzen, wenn er im Jenner-Winterstückauf dem abgernpften schwarzen Baum hcrumstieg und sich(mit der Phantasie) unter den an der Erde ausdrückendenWolkcnhimmcl stellte, der über den Winterschlaf der Wie-sen und Felder wie ein Betthimmel sich hinüberkrümmte. Der ganze Junius zog sich mit seinen langen Tagen undlangen Gräsern um ihn herum, wenn er seine Einbildungden Junius-Landschaft-Holzschnitt ausbrüten ließ, auf wel-chem kleine Kreuzchcn, die nichts als Vögel seyn sollten, durch