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das graue Druckpapier flogen, und auf dem der Holzschneiderdas fette Laubwerk zu Blättcrgcrivpcn mazcrirte. Alleinwer Phantasie hat, macht sich aus jedem Abschnitzel einewundcrthätige Reliquie, aus jedem Eselkinnbackcn eine Duelle;die fünf Sinne reichen ihr nur die Kartons, nur die Grund-striche des Vergnügens oder Mißvergnügens.
Den Mai überblättertc der Pazient, weil der ohnehinum das Haus draußen stand. Die Kirschblüten, womit derWonnemond sein grünes Haar besteckt, die Maiblümchcn,die als Vorstcckrvscn über seinem Busen düsten, beroch ernicht — der Geruch war weg — aber er besah sic undhatte einige in einer Schüssel neben seinem Krankenbette.
Ich habe meine Absicht klug erreicht, mich und meineZuhörer fünf oder sechs Seiten von der traurigen Minutewcgzuführen, in der vor unser aller Augen der Tod vordas Bett unscrs kranken Freundes tritt und langsam miteiskalten Händen in seine warme Brust hineindringt und dasvergnügt schlagende Herz erschreckt, fängt und aus immeranhält. Freilich am Ende kommt die Minute und ihr Be-gleiter doch.
Ich blieb den ganzen Tag da und sagte Abends, ichkönnte in der Nacht wachen. Sein lebhaftes Gehirn undsein zuckendes Gesicht hatten mich fest überzeugt, in der Nachtwürde der Schlag sich wiederholen; es geschah aber nicht,welches mir und dem Schulmeistertem ein wesentlicher Ge-fallen war. Denn cS hatte mir gesagt — auch in seinemletzten Traktätchen stcht'S — nichts wäre schöner und leichter alsan einem heitern Tage zu sterben, die Seele sähe durch diegeschloffenen Augen die hohe Sonne noch und sic stiege ausdem vertrockneten Leib in das weite blaue Lichtmccr draußen;
Iran Paul'S auögrw. Wkfle. II. 20