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2 (1847) Die unsichtbare Loge : 2ter Theil
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Flechte Thalers groß am Nacken hinein gchcilct, oder vorAlter, die linke Seite gelähmt. Er saß im Bette an einerLehne von Kopfkissen und hatte ein ganzes Waarcnlager, dasich sogleich spezifiziren werde, ans dem Dcckbctte vor sich.Ein Kranker thut wie ein Reisender und was ist er an-ders sogleich mit jedem bekannt; so nahe mit dem Fuße undAuge an crhabnern Welten macht man in dieser räudigenkeine Umstände mehr. Er klagte,es hätte sich seine Alteschon seit drei Tagen nach einem Büchcrschrcibcr umschauenmüssen, hätt' aber keinen ertappt, außer eben; er müss abereinen haben, der seine Bibliothek übernehme, ordne und in-vcntire und der an seine Lebensbeschreibung, die in der gan-zen Bibliothek wäre, seine letzten Stunden, falls er sie jetzthätte, zur Kompletirung gar hinanstießc; denn seine Altewäre keine Gelehrtin und seinen Sohn hätt' er auf dreiWochen auf die Universität Heidelberg gelassen."

Seine Aussaat von Blattern und Runzeln gab seinemrunden kleinen Gesichtchcn äußerst fröhliche Lichter; jede Runzelschien ein lächelnder Mund: aber cs gefiel mir und meiner Se-miotik nicht, daß seine Augen so blitzten, seine Augenbrau-nen und Mund-Ecken so zuckten und seine Lippen so zitterten.

Ich will mein Versprechen der Spczifikazion halten:auf dem Deckbcttc lag eine grüntaftne Kindcrhaube, wovondas eine Band abgerissen war, eine mit abgegriffnen Gold-slitterchcn überpichte Kinderpcitsche, ein Fingerring von Zinn,eine Schachtel mit Zwerg-Büchelchcn in 128 Format, eineWand-Uhr, ein beschmutztes Schrcibbuch und ein Finkcn-klobcn fingerlang. ES waren die Rudcra und Spätlingeseiner verspielten Kindheit. Die Kunstkammer dieser seinergriechischen Alterthümer war von jeher unter der