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2 (1847) Die unsichtbare Loge : 2ter Theil
Entstehung
Seite
301
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Treppe gewesen denn in einem Haus, das der Blumen-kübel und Treibkastcn eines einzigen Stammbaums ist, blei-ben die Sachen Jahrfunfzig lang in ihrer Stelle ungerückt und da es von seiner Kindheit an ein Reichsgrundgesetzbei ihm war, alle seine Spielwaaren in geschichtlicher Ordnungaufzuheben, und da kein Mensch das ganze Jahr unter dieTreppe guckte als er: so könnt' er noch am Rüsttage vorseinem Todestage diese Urnenkrügc eines schon gestorbenenLebens um sich stellen und sich zurückfrcuen, da er sich nichtmehr vorauszufrcuen vermochte. Du konntest freilich, klei-ner Maria, in keinen Antikentempel zu Sanssouci oderzu Dresden cintreten und darin vor dem Weltgeiste derschönen Natur der Kunst niedcrfallcn; aber du konntestdoch in deine Kindheit-Antikcn-StistShüttc unter derfinstern Treppe gucken, und die Stralcn der aufcrstchendenKindheit spielten, wie des gemalten Jesuskindes seine imStall, an den düstern Winkeln! O wenn größere Seelenals du aus der ganzen Orangerie der Natur so viel süßeSäfte und Düste sögen als du aus dem zackigen grünenBlatte, an das dich das Schicksal gehangen: so würden nichtBlätter, sondern Gärten genossen, und die bessern und dochglücklicher» Seelen verwunderten sich nicht mehr, daß esvergnügte Meistcrlein geben kann.

Wuz sagte und bog den Kops gegen das Bücherbretthin:wenn ich mich an meinen ernsthaften Werken mattgelesen und korrigirt, so schau' ich stundenlang diese Schnurr-pfeifereien an und das wird hoffentlich einem Bücherschreibcrkeine Schande scyn."

Ich wüßt' aber nicht, womit der Welt in dieser Minutemehr gedient ist, als wenn ich ihr den räsonnircnden Kata-