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2 (1847) Die unsichtbare Loge : 2ter Theil
Entstehung
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292
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süßcr, als selber mit vorzureiten und vorzulaufen; die Ge-schäftigkeit, die wir nicht blos sehen, sondern theilcn, machtnachher das Vergnügen zu einer von uns selbst gesäcten, be-sprengten und ansgezognen Frucht; und obendrein befällt unsdas Herzgespann des Possens nicht.

Aber, lieber Himmel, ich brauchte einen ganzen Sonn-abend, nm diesen nur zu rapportircn: denn ich that nur einenvorbeiflicgendcn Blick in die Wuzischc Küche was da zap-pelt! was da raucht! Warum ist sich Mord und Hochzeitso nahe, wie die zwei Gebote, die davon reden? Warumist nicht blos eine fürstliche Vermählung oft für Menschen,warum ist auch eine bürgerliche für Geflügel eine ParisischeBluthochzeit?

Niemand brachte aber im Hochzeithaus diese zwei Freu-dentagc mißvergnügter und fataler zu als zwei Stechfinkenund drei Gimpel: diese inhaftirte der reinliche und vogel-freundliche Bräutigam sämmtlich vermittelst eines Trcib-fagenS mit Schürzen und gcwvrfncn Nachtmützen undnöthigtc sie, aus ihrem Tanz-Saale in ein Paar Drath-Karthausen zu fahren und an der Wand in Mansarden sprin-gend hcrabzuhängen.

Wuz berichtet sowol in seinerWuzischcn Urgeschichte",alsin seinem Lesebuch für Kinder Mittlern Alters", daßAbends um 7 Uhr, da der Schneider dem Hymen neue Hosenund Gillet und Rock anprobirte, schon alles blank und me-trisch und neugeboren war, ihn selber ausgenommen. Eineunbeschreibliche Ruhe sitzt auf jedem Stuhl und Tisch einesncugestellten brillantirtcn Zimmers! In einem chaotischendenkt man, man müsse noch diesen Morgen ausziehcn ausdem aufgekündigtcn Logement.