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2 (1847) Die unsichtbare Loge : 2ter Theil
Entstehung
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zcittag ein wenig vorher wcgzuhaben: am Sonntag habenwir keine Zeit dazu; so ging auch die Schöpfung der Welt(nach den altern Theologen) darum in 6 Tagwerken undnicht in Einer Minute hervor, damit die Engel das Naturbuch,wenn es allmälig aufgcblättcrt würde, leichter zu übersehenhätten. Am Sonnabend rennt der Bräutigam auffallend inzwei eoi^iorilms z,Hs aus und ein, imPsarr- und im Schul-Haus, um vier Sessel aus jenem in dieses zu schaffen. Erborgte diese Gestelle dem Senior ab, um den Kommvdatorselbst darauf zu weisen, als seinen Fürstbischof, und die Se-niorin als Frau Pathin der Braut, und den Subpräfektusaus dem Alumneum und die Braut selbst. Ich weiß so gutals andre, in wie weit dieser micthendc Luxus des Bräuti-gams nicht in Schutz zu nehmen ist; allerdings papillotirtcndie gigantischen Miethstühle (Menschen und Sessel schrumpfenjetzt ein) ihre falschen Rindshaar-Tourcn an Lehne und Sitzmit blauem Tuche, Milchstraßen von gelben Nägeln sprangenauf gelben Schnüren als Blitze herum, und es bleibt gewiß,daß man so weich auf den Rändern dieser Stühle aufsaß,als trüge man einen Doppelstciß wie gesagt, diesen Steiß-LuxuS des Gläubigers und Schuldners Hab' ich niemals zumMuster angcpricsen; aber aus der andern Seite muß dochjeder, der in denSchulz von Paris" hineingcsehcn, be-kennen, daß die Verschwendung im I'alai« rozml und an allenHöfen offenbar größer ist. Wie werd' ich vollends solcheMethodisten von der strengen Observanz auf die Seite desGroßvater- oder Sorgestuhls Wuzens bringen, der mit vierhölzernen Löwentatzen die Erde ergreift, welche mit vierO.ucrhölzcrn den Sitz - Konsolen munterer Finken undGimpel gcsponselt sind, und dessen Haar-Chignon sich mit