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Zukunft; aber er war kein Esel oder Scholastiker, sonderngrasete und rupfte an beiden Bündeln auf einmal. . . .Wahrhaftig die Menschen sollten niemals Esel sepn, wederindiffercntistische, noch hölzerne, noch bileamische, und ich habemeine Gründe dazu. . . . Ich breche hier ab, weil ich nochüberlegen will, ob ich seinen Hochzeittag abzeichne oder nicht.Musivstifte Hab' ich übrigens dazu ganze Bündel. —
Aber wahrhaftig ich bin weder seinem Ehrentage beige-wohnet, noch einem eignen; ich will ihn also bestens beschrei-ben und mir — ich hätte sonst gar nichts — eine Lnstpartiezusammen machen.
Ich weiß überhaupt keinen schicklicher» Ort oder Bogen,als diesen dazu, daß die Leser bedenken, was ich auöstehe:die magischen Schweizergcgenden, in denen ich mich lagere —die Apollo- und Venuögestaltcn, denen sich mein Auge an-saugt — das erhabne Vaterland, für das ich das Leben hin-gebe, das cs vorher geadelt hat — das Brautbett, in dasich einsteige, alles das ist von fremden oder eignen FingernblvS — gemalt mit Dinte oder Druckerschwärze; und wennnur du, du Himmlische, der ich treu bleibe, die mir treubleibt, mit der ich in arkadischen Julius-Nächten spazierengehe, mit der ich vor der untcrgehendcn Sonne und vor demaufsteigenden Monde stehe und um deren willen ich alle deineSchwestern liebe, wenn nur du — wärest; aber du bist einAltarblatt und ich finde dich nicht.
Dem Nil, dem Herkules und andern Göttern brachteman zwar auch, wie mir, nur nachbossirte Mädchen dar; abervorher bekamen sie doch reelle.
Wir müssen schon am Sonnabend ins Schul- undHoch-zeithauS gucken, um die Prämissen dieses Nüsttagö zum Hoch-
Jean Paul'S ausgew. Werke. I!. 19