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2 (1847) Die unsichtbare Loge : 2ter Theil
Entstehung
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Christi Trank am Kreuz nicht unglücklich nachbildcte, ChristiThränen aus scincm Keller setzte; aber welche Himmeldann nach dem Trank des Bodensatzes in alle deine Gliederzogen. . . . Wahrlich jedesmal will ich wieder in Ausru-fungen verfallen; aber warum macht doch mir und viel-leicht euch dieses schulmeisterlich vergnügte Herz so vielFreude? Ach, liegt cs vielleicht daran, daß wir selbersie nie so voll bekommen, weil der Gedanke der Erden-Eitel-keit auf uns liegt und unfern Athcm drückt und weil wirdie schwarze Gottesacker-Erde unter den Nasen- und Blu-mcnstückcn schon gesehen haben, auf denen das Mcistcrlcinsein Leben verhüpft?

Der gedachte Kommunion-Wein moussirtc noch Abendsin seinen Adern; und diese letzte Tagzcit seines SabbatsHab' ich noch abzuschildcrn. Nur am Sonntag dürft' er mitseiner Justine spazieren gehen. Vorher nahm er das Abend-essen beim Schwiegervater ein, aber mit schlechtem Nutzen;schon unter dem Tischgebet wurde sein Hundöhungcr mattund unter den AllotriiS darauf gar unsichtbar. Wenn ichcS lesen könnte: so könnt' ich das ganze Konterfei diesesAbends aus seiner Messiadc haben, in die er ihn, ganz wieer war, im sechsten Gesang hincingcflochtcn, so wie allegroße Skribenten ihren Lebenslauf, ihre Weiber, Kinder,Acckcr, Vieh in ihre »peea omnia stricken. Er dachte, inder gedruckten Messiadc stehe der Abend auch. In seinerwird cs episch ausgcführet seyn, daß die Bauern auf den Rai-nen wateten und den Schuß der Halme maßen und ihn überdas Wasser herüber als ihren neuen wohlverordnctcn Kantorgrüßten daß die Kinder auf Blättern schalmeitcn und inBatzen-Flöten stießen und daß alle Büsche und Blumen-