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2 (1847) Die unsichtbare Loge : 2ter Theil
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brauchen und ohne darum mich und meine Zuhörer am

Ofen zu verachten."-Aber nein! auf meine Ehre,

das gutartige Meisterten: denkt ohnehin nicht daran; dieBauern hätten nur so gescheidt seyn sollen, daß sie dir schna-kischem, lächelndem, trippelndem, händcreibendem Dinge insgallenlose überzuckerte Herz hincingeschcn hätten: was hättensie da ertappt? Freude in deinen zwei Herz-Kammern,Freude in deinen zwei Herz-Ohren. Du numcrirtest blosoben im Chore, gutes Ding! das ich je länger je lieber ge-winne, deine künftigen Schulbuben und Schulmädchen in denKirchstühlen zusammen und setztest sic sämmtlich voraus indeine Schulstube und um deine winzige Nase herum undnähmest dir vor, mit der letzten täglich Vormittags undNachmittags einmal zu niesen und vorher zu schnupfen, nurdamit dein ganzes Institut wie besessen ausführe und zuricfe:Hels Gott, Herr Kantner! Die Bauern hätten ferner indeinem Herzen die Freude angetroffcn, die du hattest, einSetzer von Folioziffern zu sepn, so lang wie die am Ziffer-blatt der Thurmuhr, indem du jeden Sonntag an der schwar-zen Liedertafel in öffentlichen Druck gabst, aus welcher Pa-gina das nächste Lied zu suchen sei wir Autores tretenmit schlechterem Zeuge im Drucke auf; ferner die Freudehätte man gesunden, deinem Schwiegervater und deinerBraut im Singen vorzurciten; und endlich deine Hoffnung,den Bodensatz deö Kommunion-Weins einsam auszusaufen,der sauer schmeckte. Ein höheres Wesen muß dir so herzlichgut gewesen sepn, wie das rcferirendc, da es gerade indeinem achtwöchentlichen Eden-Lustrum deinen gnädigen Kir-chcnpatron kommuniziren hieß: denn der hatte doch so vielEinsicht, daß er an die Stelle des Kommunion-Weins, der