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soll; aber dabei sollte man es lassen, man sollte ein solchesPräservazions-Zuchthaus in kein Lustschloß, ein solches Mi-santhropin in kein Philanthropin verwandeln wollen. Müssennicht die glücklichen Jnhastaten einer solchen Fürstenschule diedrei Klostergelübdc ablegcn? Erstlich das des Gehorsams,da der Schüler-Guardian und Novizenmeistcr seinen schwar-zen Novizen das Spornrad der häufigsten, widrigsten Befehleund Ertödtungen in die Seite sticht. Zweitens das der Ar-muth, da sie nicht Kruditäten und übrige Brocken, sondernHunger von einem Tage zum andern aufheben und übertra-gen; und Karminati vermöchte ganze Jnvalidenhäuser mitdem Supernumerär-Magcnsaft der Konviktoricn und Alum-neen auszuheilen. Das Gelübde der Keuschheit thut sichnachher von selbst, sobald ein Mensch den ganzen Tag zulaufen und zu fasten hat und keine andern Bewegungen ent-behrt, als die peristaltischcn. Zu wichtigen Acmtcrn mußder Staatsbürger erst gehänselt werden. Verdient denn aberblos der katholische Novize zum Mönch geprügelt, oder einelender Ladensunge in Bremen zum Kausmannsdiener geräu-chert, oder ein sittenloser Südamerikancr zum Kazikcn durchbeides und durch mehre in meinen Exzerpten stehende Qualenappretirt und sublimirt zu werden? Ist ein lutherischer Pfar-rer nicht eben so wichtig und sind seiner künftigen Bestim-mung nicht eben so gut solche übende Martern nöthig? ZumGlück hat er sie; vielleicht mauerte die Vorwelt die Schul-pfortcn, deren Konklavisten insgesammt wahre Knechte derKnechte sind, blos seinetwegen auf: denn andern Fakultätenist mit dieser Kreuzigung und Radbrechung des Fleisches undGeistes zu wenig gedient. — Daher ist auch das so oft ge-tadelte Chor-, Gassen- und Leichensingen der Alumnen ein