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Räuber und Kants Kritik der reinen Vernunft der Weltzu schenken hatte. Das geschah bei Tage; Abends aber mußteder gute Mann nach dem Abendessen noch gar um den Süd-pol rudern und konnte auf seiner Kookischcn Reise kaum dreigcscheidte Worte zum Sohne nach Deutschland hinaufrcden.Denn da unser Enzyklopädist nie das innere Afrika oder nureinen spanischen Maulesel-Stall betreten, oder die Einwoh-ner von beiden gesprochen hatte: so halt' er desto mehr Zeitund Fähigkeit, von beiden und allen Ländern reichhaltigeNcisebeschrcibungen zu liefern — ich meine solche, woraufder Statistiker, der Menschheit-Geschichtschreiber und ich sel-ber fußen können — erstlich deswegen, weil auch andre Rcisc-journalisten häufig ihre Beschreibungen ohne die Reise machen— zweitens auch weil Reiscbeschrcibnngcn überhaupt un-möglich aus eine andre Art zu machen sind, angesehen nochkein Rcisebcschreiber wirklich vor oder in dem Lande stand,das er stlhoncttirte: denn so viel hat auch der Dümmstenoch aus Lcibnitzenö vorherbestimmten Harmonie im Kopfe,daß die Seele, z. B. die Seelen eines Försters, Brpdone,BjörnstählS — inögesammt seßhaft auf dem Jsolirschcmelder versteinerten Zirbeldrüse — ja nichts anders von Süd-indicn oder Europa beschreiben könne, als was jede sichdavon selber erdenkt und was sie, beim gänzlichen Mangeläußerer Eindrücke, aus ihren sünfKanker-Spinn Warzenvorspinnt und abzwirnt. Wnz zerrete sein Reisejournalauch aus niemand anders als aus sich.
Er schreibt über Alles, und wenn die gelehrte Welt sichdarüber wundert, daß er fünf Wochen nach dem Abdruck derWcrtherschcn Leiden einen alten Flederwisch nahm und sicheine harte Spule auszvg und damit stehendes FußeS sie