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bern Me,i868 nennt. Die zweite Thatsache ist seine GlaubenS-sache: da er einige Jahre sein Bücherbrett auf diese Artvoll geschrieben und durchstudiret hatte, so nahm er die Mei-nung an, seine Schreibbücher wären eigentlich die kanoni-schen Urkunden, und die gedruckten wären bloße Nachsticheseiner gcschricbncn; nur das, klagt' er, könn' er — und bötendie Leute ihm Ballcien dafür an — nicht Herauskriegen,wienach und warum der Buchführer das Gedruckte allzeit sosehr verfälsche und umsetze, daß man wahrhaftig schwörensollte, das Gedruckte und das Geschriebne hätten doppelteVerfasser, wüßte man es nicht sonst.
Es war einfältig, wenn etwa ihm zum Possen ein Autorsein Werk gründlich schrieb, nämlich in Quccrfolio — oderwitzig, nämlich in Sedez: denn sein Mitmeister Wuz sprangden Augenblick herbei und legte seinen Bogen in die Queerehin, oder krcmpte ihn in Sedezimo ein.
Nur Ein Buch ließ er in sein HauS, den Meßkatalog;denn die besten Jnventaricnstücke desselben mußte der Senioram Rande mit einer schwarzen Hand bestcmpeln, damit ersie hurtig genug schreiben konnte, um das Ostermeß-Heu indie Panse des Bücherschranks hinein zu mähen, eh' dasMichaelis-Grummet herausschoß. Ich möchte seine Meister-stücke nicht schreiben. Den größten Schaden hatte der Manndavon — Verstopfung zu halben Wochen und Schnupfenauf der andern Seite — wenn der Senior (sein FriedrichNicolai) zu viel Gutes, das er zu schreiben hatte, anstrichund seine Hand durch die gemalte anspornte; und sein Sohnklagte oft, daß in manchen Jahren sein Vater vor literari-scher Geburtarbeit kaum niesen konnte, weil er auf einmalSturms Betrachtungen, die verbesserte Auflage, Schillers