(ich wollt', cs gäbe 365 Trinitatis) aufgehoben, wo er amMorgen im tönenden Lenz um ihn und in ihm, mit läuten-dem Schlüssel-Bund durch das Dorf in den Garten stol-zirte, sich im Thau abkühlte und das glühende Gesicht durchdie tropfende Johannisbecr-Staude drängte, sich mit demhochstämmigen Grase maß und mit zwei schwachen Fingerndie Rosen für den Herrn Senior und sein Kanzelpult ab-drchte. An eben diesem Trinitatis — das war die zweiteSchüssel an dem nämlichen Dezember-Abend — quetschte er,mit dem Sonnenschein auf dem Rücken, den Orgeltastenden Choral: „Gott in der Höh' sei Ehr," ein oder ab (mehrkann er noch nicht) und streckte die kurzen Beine mit ver-geblichen Näherungen zur Parterre-Tastatur hinunter undder Vater riß für ihn die richtigen Register heraus. — Erwürde die ungleichartigsten Dinge zusammcnschütten, wenner sich in den gedachten beiden Abendstunden erinnerte, waser im Kindheit-Dezember vornahm; aber er war so klug,daß er sich erst in einer dritten darauf besann, wie er sonstAbends sich aufs Zuketten der Fensterläden freucte, weil ernun ganz gesichert vor allem in der lichten Stube hockte,daher er nicht gern lange in die von abspiegelndcn Fenster-scheiben über die Läden hinausgelagerte Stube hineinsah;wie er und seine Geschwister die abendliche Kochcrei derMutter ausspionirten, unterstützten und unterbrachen, undwie er und sie mit zngedrückten Augen und zwischen denBrustwehr-Schenkeln des Vaters auf das Blenden des kom-menden Talglichtö sich spitzten und wie sie in dem aus demunabschlichen Gewölbe des Universums herauögeschnittencnoder hincingebauten Klosct ihrer Stube so beschirmet waren,so warm, so satt, so wohl. .... Und alle Jahre, so oft er
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