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einer Marie, vor einer Seligen, vor einem Engel nieder;aber der festere Mann wird nachsichtig einen Wahn nichtrügen, der so trösten kann. —
Wünsche für meinen Freund.
„Es ist kein Wahn, daß Engel um bedrohten Men-schen mitten in ihren Freuden wachen, wie die Mutter unterihren Freuden und Geschäften ihre Kinder hütet. O! ihrunbekannten Unsterblichen! schließet euch ein einziger Himmelein? — Dauert euch nie der wehrlose Erdensvhn? — Solltetihr größere Thränen abzutrocknen haben als unsre? — Ach,wenn der Schöpfer seine Liebe so in euch wie in uns gelegthat, so sinkt ihr gewiß auf diese Erde und tröstet das um-stürmte Herz unter dem Monde, fliegt um die gedrückteSeele, deckt eure Hand auf die versiegende Wunde und denktan die armen Menschen!
Und wenn hienieden ein Geist geht, der euch einmalgleichen wird, könnt ihr euren Bruder vergessen? — Engelder Freude! sei mit meinem und deinem Freunde, wenn dieSonne kommt, und lass Ihn schöne fromme Morgen angrüncn!Sei mit Ihm, wenn sie höher geht und wenn Ihn die Ar-beit drückt! — O nimm den entfernten Seufzer einer Freun-din und kühle damit Seinen! Sei mit Ihm, wenn die Sonneweicht, und richte sein Auge auf den im weißen Trauerge-wand aufsteigenden Mond und auf den weiten Himmel, worinder Mond und du gehen! —
Engel der Thränen und der Geduld! Du der du öfterum den Menschen bist! Ach, vergesse mein Herz und meinAuge und lass sie bluten — sie thun es doch gern; — aber