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2 (1847) Die unsichtbare Loge : 2ter Theil
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goldcten) nicht an seinen verlassenen Himmel gedacht nndan seine alten Menschcn-Aucn, seine alten Frühlinge hicnie-dcn nnd an seine vorigen Hoffnungen unter den Blüten?

Ihr Rezensenten! vergebt mir nur heute nnd lasset michfortfahren!

Endlich stiegen wir in die Gondel wie in einen Cha-rons Nachen ein, wir räumten entzückt und unwillig dasbuschige Ufer und den aus dem Wasser an seine Blätteranfgcstraltcn Widerschein. Das größte Vergnügen, dergrößte Dank treiben nicht wagrcchtc, sondern senkrechte,ins Herz greifende versteckte Wurzeln; wir konnten also zuFcnk nicht viel sagen, der von der Freudenstätte heute Nachtnicht wcggeht. Du Freund! der mir thcurer als allenandern ist, vielleicht wenn alles stiller und der Mond höherund reiner und die Nacht ewiger ist, gegen Morgen hin,wirst du zu weinen anfangen über beides, was die Erde dirgegeben, was sie dir genommen. Geliebter! wenn du csfetzt in dieser Minute thust: so thu' ich es ja auch! . . .

Mit unserem ersten Tritt ins Boot durchdrangen (wahr-scheinlich auf Fenks Anordnung) die Alphörner wieder dieNacht; jeder Ton klang in ihr wie eine Vergangenheit, jederAkkord wie ein Seufzer nach einem Frühling der andernWelt; der Nacht-Nebel spielte und rauchte über Wäldernund Gebirgen und zog sich, wie die Gränze des Menschen,wie Morgenwolkcn der künftigen Welt um unsere Frühling-crde. Die Alphörner verhallten wie die Stimme der erstenLiebe an unfern Ohren und wurden lauter in unfern See-len; das Ruder und das Boot schnitt das Wasser in eineglimmende Milchstraße entzwei; jede Welle war ein zittern-der Stern; das wankende Wasser spiegelte den Mond zit-