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den, als cr still über die blinde Nacht wegflicßet, seineWolken-Augcnliedcr aus und sein Auge strömte, und er sahuns an wie die Aufrichtigkeit, und die Aufrichtigkeit sahauch ihn an. „Wollen wir nur — sagte Ottomar, in dessenheißer Freundschaft-Hand man gern jede weibliche entricth— bleiben, bis es auf dem Wasser lichter wird und derMond in die Thälcr herein leuchten kann — wer weiß,wann wir's wieder so haben?" Endlich fügt' er hinzu:„ich und Gustav verreisen ohnehin morgen früh und dasWetter hält nicht mehr lange." Es ist das siebenwöchcnt-liche unbekannte Verreisen, von dem ich alle Muthmaßungcn,die es bisher so wichtig und räthselhaft verstellten, gernhier zurücknehmc.
Wir blieben wieder; das Gespräch wurde cinsylbiger,der Gedanke viclshlbigcr und das Herz zu voll, so wie unsder abnehmende Mond an der Aufgangschwelle auch vollvorkam. Wenn einmal eine Gesellschaft die Hand vomThürdrücker, woran sie sie schon hatte, wieder wcgthut: soerregt dieser Aufschub die Erwartung größerer Vergnügun-gen und diese Erwartung erregt Verlegenheit; — wir aberwurden ^'los um einander stiller, verbargen unsere Seufzerüber die Falkcnflügel fröhlicher Stunden und vielleicht brachtemanches weggewandte Auge dem Monde das Opfer, dasihm der traurigste und der freudigste Mensch so schwer ver-sagen kann. . . .
Gerade setzt drängte ich mich wieder hinaus in seineStralcn und komme wieder an meinen Schreibtisch und dankedem Schleier der Nacht, der um das Universum doppelthcrumrcicht, daß er auch über den größten Schmerzen undFreuden der Menschen sich faltet. . . . Wir waren also aus