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ein sincsischer Strom, überall bewegte sich auf ihm Freude,Leben und Glanz, von seiner Oberfläche bis zu seinemGrunde, wo die zweite Halbkugel des Himmels mit ihrerSonne zitterte. Im Landhause waren die Wände weiß,weil für einen Menschen (sagte Fcnk), welcher aus der inlauter Feuer und Lichtern stehenden Natur in eine engeKlause tritt, kein Kolorit dieser Klause hell genug scyn könne,um einen traurigen beschränkten Eindruck abzuwcudcn.
Alsdann ruhten wir aus, indem wir von einer beschat-teten GraSbank der Insel zur andern gingen, von Birken-blättern und indischen Wellen angcsächelt — dann musizirtcn— dann dinirten wir, erstlich am Tische eines WirthcS, derauf eine lustige Art sein und delikat zu scyn weiß; zweitensvor den in alle Weltgegcnden aufgeschlossenen Fenstern, dieuns noch mehr in alle Strudel der freudigen Natur hineindrehten, als wären wir draußen gewesen, und drittens jedervon uns mit einer Hand, welche die weiche Beere des Ver-gnügens abzunchmcn weiß, ohne sic entzwei zu drücken. —Ottomar kommt Abends — die zwei Mädchen haben unterBlumen und der glückliche Gustav unter Schatten sich ver-loren — der Lebensbeschreibcr liegt hier wie der Jurist Bar-toluS auf dem hebenden Grase und schildert alles — Fcnkordnet ans Abend an. — Erst Abends tritt das Volllichtunserer heutigen Freude ein; und ich danke dem Himmel,daß ich jetzt mit meiner biographischen Feder nachgekommcnbin und niemals mehr weiß, als ich eben berichte: anstattdaß ich bisher immer mehr wußte und mir den biographi-schen Genuß der freudigsten Szenen durch die Kcnntniß dertraurigen Zukunft versalzte. Sv aber könnt' in der nächsten