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2 (1847) Die unsichtbare Loge : 2ter Theil
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stilles sortvibrirendes Vergnügen von den äußern Gegen-ständen uns zureichcn lassen (wodurch wir ungewöhnlich ge-gen ächten Stoizismus verstoßen); noch sonderbarer ist's,

daß manche Tage dieses wirklich thun.-Ich meine daS:

ein gewisses leises wellen-glattes Zufriedcnscyn nichtverdient durch Tugend, nicht erkämpft durch Nachdenkenwird uns zuweilen von dem Tage, von der Stunde bcscheert,wo alle die jämmerlichen Kleinigkeiten und Franzen, worausunser eben so kleinliches als kleines Leben zusammen genähtist, mit unser» Pulsen einstimmen, und unserem Blute nichtentgegen fließen z. B. wo (wie heute geschah) der Him-mel unbewölkt, der Wind im Schlaf, der Fährmann, dernach Teidor bringt, bei der Hand, der Herr deS Landhau-ses, Doktor Fenk, schon vor einer Stunde gegenwärtig, dasWasser eben, das Boot trocken, der Anlandung-Hafen tiefund alles recht ist. . . . Wahrhaftig wir sind alle auf einenso närrischen Fuß gesetzt, daß es zu den Menschenfrcu-den, worüber der ZerbsterKonsistorialrath Sintenis zweiBändchen abgefassct, mit gerechnet werden kann in Deutsch-land; aber in Italien und Polen weit weniger zuweileneinen oder den andern Floh zu greifen. ..... Will manalso einen solchen paradiesischen Tag erleben: so muß nichteinmal eine Kleinigkeit, über die man in stoisch-energischenStunden wcgschreitet, im Wege liegen; so wie sich über dieSonne, wenn ein Brennspiegel sie herunter holen will, nichtdaS^dünnste Wölkchen schieben darf. . . . Ich bin jetzt imFeuer und versichere, ich kann mir unmöglich etwas närri-scheres denken als unser Leben, unsere Erde, uns Menschenund unsre Bemerkung dieser Narrheit. . . .

Der indische Ozean war einlärmen der Marktplatz wie