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2 (1847) Die unsichtbare Loge : 2ter Theil
Entstehung
Seite
229
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Arkadien verschlägt. Aber ihr Financiers und Ockonomcnund Pächter, wenn fast alle Jahrzeiten der Haut und demMagen dienen: warum soll nicht Ein Tag zumal fürBrunncngäsic blos dem zu weichen Herzen zugehörcn?Wenn man euch Härte vergibt: warum wollt ihr keineWeichheit vergeben? O ihr beleidigt ohnehin genug, ihrgefühllosen Seelen; die schönere feinere ist euch blos unbe-deutend und lächerlich; aber ihr seid ihr quälend und ver-wundet sic. Sonderbar ist's, daß man andern zuweilendie Vorzüglichkeit der Talente, aber nie die Vorzüglichkeitder Empfindungen zugesteht und daß man feiner eignenVernunft, aber nicht seinem eignen Geschmack Jrrthümerzntraut.

Ein durchsichtiges Dockengeländcr von Waldbäumenstand blos noch zwischen uns und dem indischen Ozean, worinTeidor grünte, als uns der Steig durch das hohe Gras,das über ihn hcrcinschlug, an einer Einöde oder einem iso-lirtcn Hanse vorübcrtrug, das zu entzückend in diesem Blu-men-Ozean lag, als daß man hätte Vorbeigehen oder reitenkönnen. Wir lagerten uns auf einer abgemähten Nascn-stellc, zur rechten Seite des Hauses, zur linken eines run-den Gärtchens, das sich mitten in die Wiese versteckte. Imarmen Gärtchen waren und nährten sich (wie in einemtoleranten Staate) auf dem nämlichen Beete Bohnen undErbsen und Sallat und Kohlrüben; und doch hatte im Zwerg-Garten ein Kind noch sein Infusions-Gärtchen. Im blen-denden und rothen Vogclhäuschen betrieb eine stinke Fraugerade ihre wohlriechende Fcldbäckerci; und zwei Kindcr-hemdchen hingen am Gartcnzaun und zwei standen an derHausthür, in welchen letzten zwei braune Kinder spielten