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statt der Handbibliothek rauschen die Blätter dcS ganzenNaturbuchs vor mir. . . . Aber von vornen an! Uebrigenslieg' ich setzt auf der Insel Tcidor.
Die Tage vor schlechtem Wetter sind auch meteorolo-gisch die schönsten. Da wir heute als die friedlichste Qua-drupel-Alliance, die cs gibt, durch unser singendes Thal, eh'noch die Morgenstralen hcrcingcstiegen waren, hinaus gin-gen, um noch vor neun Uhr recht gemächlich auf der kleinenMolucke Tcidor anzukommen: so streckte sich ein ganzerkristallener quellenheller Tag auf den weiten Fluren vor unshin — wir waren bisher an schöne gewöhnt, aber au denschönsten nicht. — Die Erdkugel schien eine Helle aus Dün-sten und Lüften hcrausgehobene Mondkngel zu seyn — die^Berg- und Waldspitzen standen nackt im tiefen Blau, so zusagen ungepudert von Nebeln — alle Aussichten waren unsnäher gerückt und der Dunst war vom Glase, wodurch wirsahen, abgewischt — die Luft war nicht schwül, aber sie ruhteauf den Gewürz-Fluren unbeweglich aus und das Blattnickte, aber nicht der Zweig, und die hängende Blume wankteein wenig, aber blos unter zwei kämpfenden Schmetterlin-gen. ... Es war der Ruhetag der Elemente, die Siesteder Natur. Ein solcher Tag, wo schon der Morgen dieNatur eines schwärmerischen Abends hat und wo schon eruns an unsere Hoffnungen, an unsre Vergangenheit und anunser Sehnen erinnert, kommt nicht oft, kommt für nichtviele, darf für die wenigen, in deren schwellendes Herz erleuchtet, nicht oft kommen, weil er die armen Menschen, dieihm ihre Herzen wie Blumenblätter aufthun, zu sehr er-freuet, sic vom kameralistischcn Fcudalboden, wo man mehrBlumen mähen als beriechen muß, zu weit ins magische