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storbnen Menschen ein so süßer und so spielender Todtcn-tranm ein? — O darum: die nagenden Wunden des Lebenssollte der Balsamhauch dieses unermeßlichen Frühlings ver-schließen und der von den Stoßen der vorigen Erde nochblutende Mensch sollte unter den Blumen zuheilen für denkünftigen Himmel, wo die größere Tugend und Kenntnißeine genesene Seele begehrt. — Denn ach! die Seele leidetfa hier gar zu viel! — Wenn auf senem Schneegcfildc eineSeele die andre umfaßte: so schmolzen sie auö Liebe inEinen glühenden Thantropfen ein; er zitterte dann an einerBlume herab und sic hauchte ihn wieder cntzweigetheilt alsheiligen Weihrauch empor. — Hoch über dem Blütenfeldsiand Gottes Paradies, aus dem das Echo seiner himmlischenTöne in Gestalt eines Bachs in die Ebene hernieder wal-lcte; sein Wohllaut durchkreuzte in allen Krümmungen dasUnter-Paradies und die trunkncn Seelen stürzten sich ausWonne von den User-Blumen in den Flötenstrom; im Nach-hall des Paradieses erstarben ihnen alle Sinne und die zuendliche Seele ging, in eine Helle Frcudcn-Thräne aufgelö-sct, auf der laufenden Welle weiter. — Dieses Blumenge-stlde stieg unaufhaltsam empor, dem crhöheten Paradieseentgegen und die durcheilte Himmelluft schwang sich von obenherab und ihr Niedcrwchcn faltete alle Blumen auseinanderund bog sie nicht. — Aber oft ging Gott in der dunkelstenHöhe weit über der wehenden Aue hinweg; wenn der Un-endliche dann oben seine Unendlichkeit in zwei Wolken ver-hüllte, in eine blitzende, oder die ewige Wahrheit, und ineine warm auf alles niederträufclndc und weinende, oderdie ewige Liebe: alsdann stand gehalten die steigende Au,der sinkende Aether, der nachhallende Bach, das rege Dlu-