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Das hätten wir alle, ich und Leser, eher bedenken sollen.Wenn der Reiz gewisser Laster durch die täglich wachsendenAnstrengungen der Phantasie unbczwinglich wird: warumgeben wir ihrem hinreißenden Pinsel nicht würdige Gegen-stände? Warum richten wir sie nicht im Winter ab, denFrühling aufzufaffen oder vielmehr auszuschaffen? Dennman genießet an der Natur nicht, was man sieht (sonst ge-nösse der Förster und der Dichter draußen einerlei), sondernwas man anö Gesehene andichtct, und das Gefühl für dieNatur ist im Grunde die Phantasie für dieselbe.
In keinem Kopfe aber krystallisirten sich holdere Traum-und Phantasiegestalten als im Gustavischen. Seine Gesund-heit und sein Glück sind zurückgekommen: das zeigen seineNächte an, worin die Träume wie Violen wieder ihre Lcnz-kelche auseinander thun. Ein solcher Edcnduft wallet umfolgenden Traum:
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„Er starb (kam ihm vor) und sollte den Zwischenraumbis zu seiner neuen Verkörperung in lauter Träumen ver-spielen. Er versank in ein schlagendes Blüten-Meer, dasder zusammengefloffene Sternen-Himmel war; auf der Un-endlichkeit blühten alle Sterne weiß und nachbarliche Blü-tenblättcr schlugen an einander. Warum berauschte aberdieses von der Erde bis an den Himmel wachsende Blumen-feld mit dem rauchenden Geiste von tausend Kelchen alleSeelen, die darüber flogen und in betäubender Wonne nie-dcrsielcn, warum mischte ein gaukelnder Wind unter einemSchneegestöber von Funken und bunten Feuerflocken, Seelenmit Seelen und Blumen zusammen, warum wölkte die vcr-