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lich, als würde ein Thron für Gott errichtet und alles war-tete, daß er darauf nieder stiege.
Gustav und Bcata gingen, in den Himmel versunken,auf der Terrasse voraus; der Doktor, meine Schwester undich in einer kleinen Ferne hinter ihnen. Endlich platzten aufdem Laube der Allee einzelne Regentropfen, die aus demSaume der breiten Wetterwolke über uns flogen und fielen;— so bestreift ein donnerndes nicdcrblitzendcs Unglück derNachbarschaft die entlegnen Länder nur mit einigen Thräncn,die aus dem Auge des Mitleids entwischen. — Wir stelltenuns alle unter die nächsten Bäume. Gustav und Bcata stan-den seit vielen Monaten zum erstcnmale wieder einsam nebeneinander, ohne Ohrenzcugen, obwol neben Augenzeugen. Siewaren gegen Abend gekehrt und schwiegen. Es gibt Lagen,wo der Mensch sich zu groß fühlt, ein Gespräch heran zulenken, oder fein zu fcyn, oder Anspielungen zu machen.Beide verstummten fort, bis Gustav in der heißesten Sonnen-wende seiner Empfindungen sich von der überschwemmtenAbcndgcgcnd umkehrte zu Beatens Augen hin — ihre hobensich langsam und unvcrhüllt zu seinen aus und der Mundunter ihnen blieb ruhig und ihre Seele war bei niemandals bei Gott und der Tugend.
Die Wolke war verronnen und verzogen. Der Doktorhatte heim zu eilen. Niemand konnte aus seinem genießen-den Schweigen heraus. So stumm waren wir alle die Ter-rasse hinunter gekommen — und jedes war auch schon vonseinem belaubten Regenschirme hinweg — als auf einmaldie tiefe Sonne die schwarze Wolkendecke durchbrannte undentzwei riß und den Leichenschleicr des Gewitters weit zurückschlug und unS übcrstralte und die glimmenden Gesträuche