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als daö, dich zu schelten — und deinen Medizinalrath Fenkauch, der gegen dich seiner sorgenlosen Laune zu weit nach-hängt: zum Glück ist sie noch im Alter, wo Mädchen alle-mal den lieben, den sic am längsten gesprochen, und wo ihrHerz wie ein Magnet daö alte Eisen fallen lässct, wennman ein neues daran bringt.
Beata und Gustav berührten einander die wunden Stel-len wie zwei Schneeflocken; sogar in der Stimme und der Be-wegung schilderte sich zärtliches, schonendes, ehrliebcndeS,aufopferndes Ansichhalten. O wenn die Weigerungen derKoketterie schon so viel geben: wie viel müssen erst die ge-genwärtigen der Tugend geben!
Der Nachmittag war auf den Flügeln der Schmetter-linge, die neben uns ihre tiesern Blumen suchten, davon gc-eilet; die Gespräche nahmen wie die Augen an Interesse zuund wir schlcnterten (oder schreibt man's mit einem weichenD ?) auf der Allee - Terrasse hin, die den Berg wie ein Gürtelumwindet und aus der das Auge über die Einzäunungen desThales in die Fluren hinübergehcn kann. Gegen Westenrückte ein Gewitter mit seinem Donner-Tritt über den Him-mel und hing sein Bahrtuch von schwarzem Gewölk überdie Sonne. Die Gegend sah wie das Leben eines großen,aber nicht glücklichen Menschen aus; der eine Berg glühtevom Flammenblick der Sonne, der andre verdunkelte sich
unter der niederfallenden Nacht einer Wolke-drüben
in der Abendgcgend brauste im Himmel statt des Vogel-gesangs das himmlische Pedal, der Donner, und in Reihenvon weißen Wassersäulen riß sich der wärmende Regen vomHimmel lvö und füllte seine Blumenkelche und Gipfel wieder,aus denen er gestiegen war — es war der Seele so feier-