Haare, die wie Zwiebclhäute über einander liegenden Röckedes weiblichen Baucrstandes malten sammt dessen anlachen-dcm Angesicht uns den Sonntag Heller vor, als alle halbeund ganze Parürcn der Städterinnen können. Auch find'ich am Sonntage viel schönere Gesichter, als an den 6 Wcr-kcltagen, die alles im Schmutz vermummen.
Das Gespräch mußte gleichgültig bleiben — ich denke,selbst beim Vergißmeinnicht. Bcata sah nämlich eines imGrase liegen und eilte hinzu und — da war'ö von Seide;„o ein falsches," sagte sic. „Nur ein gestorbnes, sagte Gustav,aber ein dauerhaftes." Unter Personen von einer gewissenFeinheit wird leicht alles zur Anspielung! Wohlwollen istihnen daher unentbehrlich, damit sie an keine andern An-spielungen als an gutmüthige glauben. — Ich labte michunter dem ganzen Wege am meisten daran, daß ich der Hin-tergrund und der Rückenwind war, der hinten nach ging;denn wär' ich vorausgezogen, so hätt' ich den schönsten Gangnicht gesehen, in dem sich noch die schönste weibliche Seeledurch ihren Körper zeichnete — Beatens ihren. Nichts istcharakteristischer, als der weibliche Gang, zumal wenn erbeschleunigt werden soll.
Im Thal fanden wir außer dem Schatten und Mittagenoch etwas schöneres, den Doktor Fenk. Er hatte ein klei-nes Speise-Loiicort spirituol unter den Bämnen angeordnet,wo wir alle wie Fürsten und Schauspieler offne Tafel, abervor lauter satten und musikalischen Zuschauern, vor denVögeln, hielten. Wir hatten nichts darwider, daß zuweileneine Blüte in den Tunknapf, oder in das Essiggestell einBlättchen flatterte, oder daß ein Lüftchen das Zuckcrgcstöberaus der Zuckerdose seitwärts wcgblicS; dafür lag der größte