Fehler, die uns mit Recht erbitterten, ankommc re. Da erendlich auf das Glück der Menschenliebe zeigte: so ruhte dasbrennende und strömende Auge Gustavs unbewußt aus Bea-tens Antlitz aus; und als endlich ihre Augen sich, dem Pfar-rer zugekehrt, mit der wahren Kummer- und Frcuden-Auf-lösung anfülltcn und als sie unter dem Abtrockncn sie aufGustav wandte: so öffneten sie sich einander ihre Augen undihr Innerstes; die zwei entkörpcrten Seelen schauetcn großin einander hinein und ein vorübersliegendcr Augenblick deszärtlichsten Enthusiasmus zauberte sie an de» Augen zusam-men. . . . Aber plötzlich suchten sic wieder den alten Ortund Beata blieb mit ihren an der Kanzel.
Ich kann's nicht behaupten, ob er, H. Bürger, diesenützliche Predigt schon unter seine gedruckten gcthan odernicht; gleichwol soll mich dieses Lob nicht hindern zu ge-stehen, daß seinen an sich guten Predigten eigentliche Krafteinzuschläfern vielleicht fehle, ein Fehler, den man sowol beimLesen, als beim Hören wahrnimmt. Hier will ich zum Bestenandrer Geistlichen einige Ertraseiten über die falsche Bauartder Kirchen einschichten.
E.rtraseitcil über die falsche Bauart der Kirchen.
Ich Hab' es schon dem Konsistorium und der Bauin-spckzion vorgctragcn; aber es verfängt nichts. Wir und sicwissen es alle, daß jede Kirche, ein Kathedralkirche so gutals ein Filial, für den Kopf oder das Gehirn der Diözeszu sorgen habe, d. h. für den Schlaf derselben, weil nachBrinkmann jenes nichts so stärkt als dieser. Es wärelächerlich, wenn ich mich hersctzen und erst lange auöführen