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2 (1847) Die unsichtbare Loge : 2ter Theil
Entstehung
Seite
211
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Wurf seiner Wolke» versuchte und färbte. ... So weitwar der Morgen, da wir noch im Hauenden Thale gingen.Aber als wir ans seiner östlichen Pforte hinauötraten ineine unabsehliche, mit wachsenden Guirlanden und regemLaubwerk musivisch ansgclegte Aue, deren sanfte Wellenliniein Tiefen fiel und auf Höhen floß, um ihre Reize und Blu-men ans und nieder zu bewegen; als wir davor standen: soerhob sich der Sturm der Wonne und des lebenden Tagesund der Ostwind ging neben ihm und die große Sonne standund schlug wie ein Herz am Himmel und trieb alle Strömeund Tropfen des Lebens um sich herum.

Gustav spielt eben sanfter, und seine Töne halten mei-nen noch immer leicht in hypochondrische Heftigkeit über-gehenden Athem auf.

Als setzt die Mühle der Schöpfung mit allen Rädernund Strömen rauschte und stürmte: wollten wir in süßerBetäubung kaum gehen, cs war uns überall wohl; wir warenLichtstralen, die sedes Medium aus ihrem Wege brach; wirzogen mit der Biene und Ameise und verfolgten jeden Wohl-gernch bis zu seiner Quelle und gingen um jeden Baum;jedes Geschöpf war ein Pol, der unsere Nadel zu Abbeu-gungen und Einbeugungen lenkte. Wir standen in" einemKreis von Dörfern, deren Wege alle mit fröhlichen Kirch-gängern zurückkamcn und deren Glocken die geistige Messeeinläutctcn. Endlich zogen wir auch der wallfahrtcnden An-dacht nach und zur Kirchthür der kühlen Ruhestättcr Kirchehinein.

Wenn ein öl.-nti-c- cls Hrusii-8 einem Fürsten eine Opern-dekorazion vorschlüge, die aus einer aufziehcnden Sonne,tausend Leipziger Lerchen, zwanzig läutenden Glocken, ganzen

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