„Unter den Leidenschaften — fuhr er fort — lösetKammer wie Thauwettcr alle Kräfte auf — so wie Vergnü-gen unter allen Nervcn-Hebmittcln das stärkste ist. — Jetzowill ich alle deine medizinischen Schnitzer und Waldfrevelauf Einen Haufen bringen, damit du nur hörest, was dubist." . . .
„Ich höre nicht darauf", sagt' ich.
„Du hast aber doch wie alle Hypochvndriflen und allelecke Weiber fatal gehandelt, und bald den Magen, bald dieLunge, d. h. bald das Kammrad, bald das Hebrad, bald dasZifferblattrad ölend eingcschmicrt, indeß der treibende Ge-wicht-Stein abgerissen oder abgelaufen auf der Erde lag.Du sogest dich, wie die einbeinige Muschel, an deinen Stu-dirfelsen an; und — dicß war im Grunde das einzigeSchlimme — drücktest dich mit der brennenden und mattenBrust einer Bruthenne auf deine biographischen Eier undScktoreS und wolltest den Lebenden Nachkommen. Wo bliebdein Gewissen, deine Schwester, dein gelehrter Ruhm, deinMagen?" . . .
„Wedele nicht so heftig, Fenk, mit dem Muff-Schwanzund wirf ihn lieber ins Bett."
„Meine Doktor - Disputazion und deine Krankheit sindauch aus, wenn deine Thätigkeit sich, wie in einem Staate,von oben herab vermindert; — den Kopf unthätig, daö Hcrzin heiteren Schlägen, die Füße im Laufe und dann kommeder März nur heran." . . .
Ich that's einige Monate hinter einander, um denarmen Leib wieder in inteA>u»i zu restituiren — und als ichmich so des gelben Ratzenpulvers und Mehlthaues für dieNerven, nämlich des Kaffees und des Witzes, enthielt und
Jea» Paul'» ausgew. Wcrlk. II. 13