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„Schon da gewesen! Daher wirst der zweite alle Arz-ncigläser auf die Gasse, blaset alle Pulver in die Luft, legtmit Bannstralcn alle verdammte Magen-Arzneien in Asche,gießet sogar warme und oft kalte Badewannen aus und schiebtKampfs Klystier-Maschinen weit unter das Krankenbett undtobt sehr. . . . Denn die Nerven werden so wenig in einerWoche (es sei die beste Eiscnkur da) gestärkt, als in einerWoche (cs sei die größte Ausschweifung da) entmannt; ihreStärke kehret mit so langsamen Schritten zurück, als sie sichentfernte. Die Arzneien müssen sich also in Speisen — undda dieses schadet — mithin die Speisen sich in Arzneien ver-wandeln."
„Ich esse vom Wenigsten."
„Das ist die unangenehmste —Unmäßigkeit; und derMagentreibt alsdann nach seinen Kräften eine Art von Skeptizismusoder Fohiömus oder doch Apathie. Kehre lieber die litera-rische Regel (imiltum, nva imckta) um und esse vielerlei,aber nicht viel. Die Diätetik hat in Essen, Trinken, Schla-fen re. nichts über die Art, aber alles über den Grad zubefehlen. Höchstens hat jeder seinen eignen Regenbogen,seinen eignen Glauben, seinen eignen Magen und seine eigne
— Diätetik. Und doch ist das alles nicht mein dritter Dok-toranden-Paragraph, sondern erst dieses: blos Bewegungdes Körpers ist erster Unterarzt gegen Hypochondrie; — und
— da ich schon Hypochondrie und Bewegung vereinigt imbeweglichen Uers etat gesehen — blos Mangel aller Bewe-gung der Seele ist der erste Leibarzt gegen den ganzen Teu-fel. Leidenschaften sind so ungesund wie ihr Feind, das Den-ken, oder ihr Freund, das Dichten; blos ihre sämmtlicheKoalizion ist noch giftiger.