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ab und schnitt dem Kinde damit ein Paar halbe — Fast-nachtbrezeln vor in der Angst.
Nun stand ich gerettet da und hatte selber das Messer.Aber er begann setzt auf der Klaviatur des Tisches mit denentwaffnetcn Fingern zu spielen und versah in seiner Novelleseine Frau mit dem heiligen Abendmahl. Ich wollte michund meine Ohren überwinden; aber da mich thcils der in-nere Krieg, theilS meine horchende Aufmerksamkeit auf seinetrommelnden Finger, die ich nur mit der größten Mühe ver-nehmen konnte, gänzlich von meiner guten Base wcgzogen,die gewiß eine Frau und Thürmcrin war wie wenige, sohatt' ich's satt und fing nach seiner orgelnden Qual-Hand,legte sie in Arrest und brach auü: „o mein lieber HerrVetter Feddcrlein!" Er muthmaßte, ich sei gerührt; undwurd' cS selber immer mehr, vergaß sich und schnipscte mitden linken, noch arrestfrcicn Fingern zu stark an den Tisch.
Ich wollte mir wie ein Stoiker auf dieser neuen Un-glück-Stazion von innen heraus helfen und stellte mir wäh-rend des äußern SchnipsenS hinter mir, meine gute Vaseund ihr Todteulagcr vor: „und so (sagt' ich beredt zu mirselber) liegst du arme Abgeblühtc denn drunten und biststeif und unbeweglich und so zu sagen todt!" — Er schnipsetesetzo ganz toll. —- Ich konnte mir nicht helfen, sondern ich zogauch die linke Hand des Historikers gefänglich ein und drücktesie halb aus Rührung. „Sie können beide denken (sagt'er), wie mir erst war, als fiele der Thurm auf mich, da sieeiner wie einen Sack auf den Rücken fassen mußte und siedie sieben Treppen so herunter trug." — Ich war außermir, erstlich darüber und zweitens weil ich in meiner Handdie Anstrengung der scinigen zu neuem Schnipsen verspürte;