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2 (1847) Die unsichtbare Loge : 2ter Theil
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überwältigt sagt' ich:ums Himmels Willen, mein theurcrHerr Vetter, nm der guten Seligen Willen, wenn Er seineneignen Vetter lieb hat . . ."

Ich will schon aushören, sagt' er, wenn Sie's so an-greift."

Nein, sagt' ich, schnips' Er mir nur nicht so! Aberso eine Base bekommen wir beide schwerlich so bald wie-der!" Denn ich besann mich nicht mehr.

Und doch besteht das Leben wie ein Miniaturgemäldeaus solchen Punkten, ans solchen Augenblicken. Der Stoi-zismus hält oft die Keule der Stunde, aber nicht denMückcnstachcl der Sekunde ab.

Mein Doktor nahm mich ernsthaft (unter dem unbe-fangnen Fragen meines Vetters:wie wollte mein HerrVetter?") ans der Stube hinaus und sagte:Du bist, lie-ber -lemi vrml, mein wahrer Freund, ein Regierungadvokat,eine Maussenbacher Audienza, ein Schriftsteller im lcbenö-beschreibenden Fache aber ein Narr bist du doch, ich meineein Hypochondrist."

Abends that er mir beides dar. O an jenem Abendzogest du mich, guter Fenk, aus dem Nachen und aus denGiftzähncn der Hypochondrie heraus, die ihren beißendenSaft auf alle Minuten spritzen! Deine ganze Apotheke lagauf deiner Zunge! Deine Rezepte waren Satiren und deineKur Belehrung!

Setz' in deine Biographie fing er an und steckteseine Hände in seinen Muff daß es bei dir keine Nach-ahmung des Herrn Thümmels und seines Doktors und ihresmedizinischen Kollegiums ist, das halb aus dem Pazienten,halb aus dem Arzte bestand daß ich dich auch ausstlze;